Verneigung vor dem Opfer eines unfassbaren Verbrechens
22.02.2026
Die Eulen Ludwigshafen haben vor dem 30:27-Heimspielerfolg gegen die HSG Krefeld Niederrhein mit der Gedenkminute für Serkan Çalar ein Zeichen gesetzt. Der 36 Jahre alte Ludwigshafener ist Opfer eines unfassbaren Verbrechens geworden. Der Zugbegleiter starb am 4. Februar in Folge der schweren Verletzungen, die ihm im Dienst in einer Regionalbahn zugefügt wurden.
Vor dem Anpfiff die große Stille – eine stilvolle Schweigeminute im Gedenken an den am 4. Februar als Opfer eines brutalen Verbrechens getöteten Zugbegleiter Serkan Çalar aus Ludwigshafen. Hallensprecher Thomas Stüber verlas folgenden Text:
„Liebe Handballfreunde, ich möchte Sie bitten, sich von Ihren Plätzen zu erheben. Wir trauern um Serkan Çalar. Er war 16 Jahre lang Mitarbeiter der Deutschen Bahn und als Zugbegleiter bei seinen Kolleginnen und Kollegen sehr geschätzt. Am 2. Februar wurde der Ludwigshafener während seines Dienstes in einer Regionalbahn Opfer einer Gewalttat. Zwei Tage später ist er an den Folgen seiner schweren Verletzungen gestorben. Serkan Çalar wurde nur 36 Jahre alt. Unser Mitgefühl gilt seinen beiden Kindern, seiner Verlobten, seinen Eltern und seiner Familie. Wir sind fassungslos. Im August wollen wir mit einem Benefizspiel in der Saisonvorbereitung an ihn erinnern und bitten schon jetzt um einen Moment des Innehaltens.“
Der Eulen-Club 100 unterstützt den Vorschlag, dass unsere Eulen zu Ehren und im Gedenken an Serkan Çalar in Abstimmung mit seiner Familie im August ein Benefizspiel austragen möchten.
Foto: Harry Reis