Mitgliederversammlung des Eulen-Club 100

12.08.2026

Dr. Henry Distler Ehrenmitglied
Dr. Henry Distler hat sich bei der Mitgliederversammlung des Eulen-Clubs 100 am 11. August im Behler Haisl aus dem Vorstand verabschiedet. Dieter Mayer sieht die Ernennung Distlers zum Ehrenmitglied „als Zeichen des Dankes“ und als Würdigung seiner außerordentlichen Verdienste. Dr. Henry Distler habe oft im Hintergrund gewirkt. Distler zieht sich altersbedingt aus dem Vorstand zurück, bleibt dem Eulen-Club aber „absolut“ treu.

Markus Sandmann neu im Vorstand
Für den zum Ehrenmitglied ernannten Mitbegründer des Fördervereins der Eulen-Profis, Dr. Henry Distler, wurde Markus Sandmann zum Beisitzer gewählt. Dieter Mayer wurde als Vorsitzender ebenso im Amt bestätigt wie Jens Bruhn als 2. Vorsitzender. Christian Hasert und Uwe Hocke sind die weiteren Beisitzer, Angelika Bischof bleibt Schriftführerin. „Ich freue mich, dass wir in der Runde weiter arbeiten können“, sagte Dieter Mayer nach der Wahl.
Markus Sandmann ist Feuer und Flamme für seine neue Aufgabe. Er stellte sich mit viel Empathie vor. „Seit 2021/22 bin ich immer in der Halle und habe sehr schnell mein Herz bei den Eulen verloren“, bekannte Sandmann.

Die Bilanz der guten Taten
Dieter Mayer legte den Tätigkeitsbericht für die letzten zwölf Monate vor, „die Bilanz der guten Taten“: „Das kann sich sehen lassen. Wir haben viel gemacht!“
Der Vorsitzende erinnerte daran, dass der Eulen-Club 100 die Patenschaft für die Eule Emma übernommen hat. Der Uhu aus der Speyerer Falknerei Birds of Prey ist Wappentier des Handball-Förderer-Clubs. Die Farbe für den von Graffiti-Künstler Daniel Ferino gestalteten Eulen-Kreißsaal im Klinikum finanzierte der Eulen-Club 100, der auch sein Sponsoring für die TSG-Handball-Damen in der 3. Liga fortsetzte. Unterstützt wurde das HLZ mit der Nachwuchs-Handball-Stiftung, dem Ferien-Camp und dem Kauf von 10 symbolischen Steinen für das neue Trainingsgebäude in Hochdorf. Die Weihnachtsaktion im Globus, unterstützt von den Profis Alex Falk, Kian Schwarzer und Lars Röller, kam der Tafel Ludwigshafen und dem Kinderhospiz Sterntaler in Dudenhofen zugute. Gut angekommen seien die kleinen Schoko-Präsente für Feuerwehr, Sanitäter, Ärzte, Presse oder Mitarbeiter der Security. Groß war der Überraschungsfaktor bei den Fans, die beim Weihnachtsspiel mit 10.000 selbst gebackenen Plätzchen, in 2000 Tüten verpackt, beglückt wurden. Gut läuft der Stammtisch des Eulen-Clubs 100 – die Resonanz bei allen drei Stammtischen war gut, bilanzierte der Vorsitzende. Die Mitgliederzahl ist auf 123 angestiegen, die Mitgliederzahl von 150 das nächste Etappenziel. Die von Jens Bruhn federführend erneuerte Satzung ermöglicht den angestrebten Weg, aus dem Club einen eingetragenen Verein (e.V.) zu machen. Viel Lob des Vorsitzenden fand die Arbeit von Valerie Bruhn, die die Social Media Kanäle des Eulen-Clubs 100 bespielt. Besonders gut läuft Instagram. Top-Post war die Meldung, dass Tilo Müller einen Profivertrag unterschrieben hat.

Patenschaft für Emma bleibt
Christian Hasert erklärte mit Blick auf 2026/27: „An erster Stelle steht das Sponsoring der Eulen.“ Das 1-Euro-Spiel werde vom Eulen-Club 100 auch in dieser Spielzeit unterstützt. Die Weihnachtsaktion im Globus erlebt im Dezember 2026 eine Neuauflage. Der Erlös geht dieses Jahr an die Tafel Ludwigshafen und an das Frauenhaus. Die Weihnachtsbäckerei bei Bäcker Brendel am Goerdelerplatz wird es wieder geben. Der Eulen-Club 100 wird im letzten Heimspiel vor Weihnachten als „Sponsor of the Day“ auftreten. Für die ehrenamtlichen Helfer gibt’s heuer ein Grillfest. Die Patenschaft der Eule Emma findet eine Fortsetzung. Die Profis dürfen sich wieder auf einen "kleinen Zuschuss“ für die Saisonabschlussfahrt 2027 freuen. Zur Finanzierung des neuen Einlauftunnels in der „Eberthölle“ wird der Förderkreis seinen Beitrag leisten. Jens Bruhn, der 2. Vorsitzende, unterstrich, dass der Infostand im neuen Design im Foyer der Ebert-Halle Zinsen trage. In 15 der 17 Heimspiele war ein Profi zur Unterstützung dabei. Das ein oder andere neue Mitglied konnte geworben werden.

„Wir haben eine Chance gegen Wetzlar“
Der harmonischen Mitgliederversammlung schloss sich die Vorstellung des Zweitliga-Kaders 2026/27 an. „Eine spannende Mannschaft“ mit fünf Neuen, die den Kader bereichern, stellte Cheftrainer Michael Haaß vor. Er appellierte an die Fans, am 23. August (17 Uhr), beim DHB-Pokalspiel gegen die HSG Wetzlar, der Mannschaft den Rücken zu stärken. Fünf Jahre nach dem Abstieg aus der 1. Liga bestehe die Chance, einen Bundeligisten in einem Pflichtspiel unter die Lupe zu nehmen. Haaß in der Hoffnung auf den achten Mann als „Höllenfaktor“: „Wir haben eine Chance!“

Olbert: „Mir macht der Job unheimlich viel Spaß!“
Als ersten Geschäftsführer der Eulen, der Mitglied im Eulen-Club 100 ist, wurde Andreas Olbert von Dieter Mayer bei der Mitgliederversammlung begrüßt. „Ich freue mich, ein Teil des Eulen-Clubs 100 zu sein, der im Umfeld der Eulen viel Gutes tut. Ohne den Eulen-Club 100 wären viele Dinge nicht möglich“, sagte Olbert in seinem Grußwort. Er zeigte sich erleichtert, das „die drei großen Baustellen“ in den letzten Wochen geschlossen werden konnten. Er nannte dabei den Vergleich mit der langjährigen Geschäftsführerin Lisa Heßler und die Einigung mit seinem Vorgänger Domenico Marinese sowie die Beendigung des Gesellschafterstreits. Olbert: „Das ist für die Eulen eine unabdingbare Voraussetzung, um die Zukunft gestalten zu können. Solche Vergleiche kosten immer Geld. Es ist eine enorme Belastung!“ Akquise, also neue Partner zu gewinnen, sieht Olbert als eine seiner Kernaufgaben der nächsten Monate. Zur Pflicht gemacht aber hat er sich auch, alle Partner zu besuchen, den Austausch zu pflegen. Er sei aber auch dabei, Einsparpotenziale auszumachen. Es gehe darum, „den Club weiterzuentwickeln, strukturell, personell, organisatorisch“. Allen Widrigkeiten und Stressfaktoren zum Trotz erklärte Andreas Olbert nach seinen ersten viereinhalb Monaten als Eulen-Manager: „Mir macht der Job unheimlich viel Spaß!“

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