1.500 Euro für Kinderhospiz Sterntaler
17.02.2026
Ohne Spenden könnte das Kinderhospiz Sterntaler in Dudenhofen seine segensreiche Arbeit nicht leisten. Grund genug für den Eulen-Club 100 für eine Spende. Den Spendenscheck im Wert von 1500 Euro haben Dieter Mayer, der Vorsitzende des Eulen-Clubs 100, und der 2. Vorsitzende Christian Hasert an Beate Däuwel, die für die Öffentlichkeitsarbeit im Kinderhospiz verantwortlich zeichnet, übergeben.
„Das Kinderhospiz Sterntaler ist eine Einrichtung, die wir unterstützen sollten und müssen“, sagt Mayer. Außerdem wurden 20 Gutscheine, die in Eintrittskarten für Eulen-Spiele umgewandelt werden können, übergeben. „Da kam Freude auf“, berichtet Beate Däuwel vom Echo aus dem Kreis der Pflegekräfte. Bei früheren Besuchen von Eltern lebensverkürzend erkrankter Kinder bei Handballspielen der Eulen gab es sehr positive Rückmeldungen. „So kommt ein wenig Abwechslung in den schwierigen Tagesablauf. Eltern sagten, solche Möglichkeiten sind Sternstunden.“
Der Kontakt mit dem Eulen-Club 100 samt Spendenübergabe sei „eine wundervolle Gelegenheit, die Kinderhospizarbeit nach außen zu tragen“. „Spenden sind notwendig. Ohne Spenden könnten die Arbeit und die Hilfe nicht geleistet werden. Von Bund und Land bekommen wir keine Unterstützung. Der Tagessatz, der für die zu betreuenden Kinder gezahlt wird, ist nicht kostendeckend“, sagt Beate Däuwel mit Hinweis auf Aufenthalt, Übernachtung von Familienangehörigen und die Therapieformen samt der immer stärker nachgefragten Trauerbegleitung.
Gelebte Nächstenliebe
„Kinderhospizarbeit ist ein unterstützendes Angebot für die gesamte Familie lebensverkürzend erkrankter Kinder und Jugendlicher. Der Weg von der Diagnosestellung bis zum Tode des Kindes zieht sich häufig über viele Monate und Jahre“ heißt es im erklärenden Text auf der Sterntaler-Homepage. Die Unterstützung durch ambulante Kinderkrankenpflegedienste (Pflegefachkräfte) und ambulante Kinderhospizdienste (ehrenamtliche Familienbegleiter) ermöglicht den jungen Menschen, so lange wie möglich in ihrem häuslichen Umfeld zu leben. Wichtig sei, „den Blick auf die ganze Familie zu lenken, die durch die permanente Pflege des kranken Kindes und unerwartet auftretende Akutphasen physisch und psychisch stark belastet ist."
Die Sterntaler-Philosophie ist herzergreifend und gelebte Nächstenliebe, was die folgenden Sätze belegen:
„Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene mit einer lebensverkürzenden Erkrankung werden im Kinderhospiz Sterntaler gemeinsam mit ihren Eltern und Geschwistern liebevoll aufgenommen und von unseren qualifizierten Pflegefachkräften rund um die Uhr gepflegt und betreut. Dies alles geschieht in enger Absprache und Zusammenarbeit mit den Eltern, die sich je nach Wunsch und Bedarf auch ganz aus der Pflege ihrer kranken Kinder zurückziehen können. Im Kinderhospiz Sterntaler können sie sich während eines Entlastungsaufenthaltes nach individuellen Bedürfnissen erholen und neue Kraft tanken. Auch für Kontakt zu anderen Familien ist hier Raum. Leben und Lachen stehen im Vordergrund.“
Frohe Stunden beim Handball
Mit Freikarten zum Handball will der Eulen-Club 100 einen kleinen Beitrag für zwei, drei abwechslungsreiche und frohe Stunden leisten, sagt Christian Hasert. Nicht weniger wichtig sind die Spenden. Der Eulen-Club 100 wird wieder kommen. Wieder mit einem Scheck, versprach Dieter Mayer. „Die Zeit im Kinderhospiz Sterntaler öffnet einem die Augen“, betont Hasert.